Drei Tage Sunpower im Zollernalbkreis bei Traumwetter

Bei der diesjährigen Trans-Zollernalb, dem 3-tägigen MTB-Etappenrennen war das „Elektro Birk Sunpower-Radteam“ mit einem Fahrer vertreten. Hubert Huber, der ja dieses Jahr schon die Tour-Transalp mit seinem Teampartner Jochen Betz bestritt, war am 23.09. in Bad Imnau am Start der ersten Etappe des Rennens. Die Trans-Zollernalb gibt es erst seit 2010, somit erfolgt dieses Jahr die 2. Auflage dieses Dreitags-Rennens.

Die Merkmale dieser sehr gut organisierten Veranstaltung im Überblick:

Die Etappenorte:
1.Tag: Start in Bad Imnau (bei Haigerloch) - Ziel in Balingen
Strecke: 55 km und 1000 Hm

2.Tag: Start in Balingen - Ziel in Albstadt
Strecke: 82 km und 1800 Hm

3.Tag: Start in Albstadt - Ziel in Hechingen
Strecke: 76 km und 1500 Hm

Also in der Summe: 213 km und 4300 Höhenmeter

Die Trans-Zollernalb ist ein sehr schnelles Rennen
Die Landschaft ist gespickt mit vielen eher kleineren Anstiegen, welche teilweise äußerst giftig sind. Das Wegenetz ist gut ausgebaut mit Forstwegen und einigen geteerten Radwegen. An Wiesenwege und Singletrails wurde ebenfalls gedacht. Sollte es mal längere Zeit regnen würde die Trans-Zollernalb sicherlich zu einer Rutschparty. Da die Strecke bald ziemlich schlammig ist.
Im Vergleich zu den klassischen Radmarathons wie dem Ultra-Bikemarathon in Kirchzarten oder dem Offenburger Bikemarathon, wird auf der Trans-Zollernalb ca. 10 – 15 % schneller gefahren. Die Schwierigkeit für die Teilnehmer ist somit weniger die Technik auf der Strecke, sondern die hohe Konzentrationserfordernis während des Rennens aufgrund der hohen Geschwindigkeit. Zudem hast du als Teilnehmer kaum Zeit dich auszuruhen. Sonst ist die Gruppe weg und du bist alleine im Wind, bis von hinten wieder jemand kommt und dich aufsammelt.

Der Rennverlauf bei der Trans-Zollernalb
Hubert wusste schon durch seine Teilnahme aus 2010, was auf ihn zukommt und war somit vor Überraschungen etwas geschützt. Somit suchte er bereits zu Beginn des Rennens einen kontrollierbaren flüssigen Tritt, um eine gute und stabile Gruppe zu finden. Er wurde im Laufe der Zeit jedoch immer wieder geprüft, ob er wirklich im Besitz einer guten Form ist. An den vielen kleinen Anstiegen, wollten nahezu alle Rennfahrer zeigen, was sie so drauf haben. So blieb es für Hubert permanent anstrengend.
Hubert schöpft seine Energie zu einem großen Teil  aus der entwickelten Substanz der vergangenen Jahre und der schon vielen bestrittenen Rennen. Der Rest kommt durch regelmäßiges Training, soweit es der Beruf zulässt.
Somit war es für ihn zwar immer wieder sehr schweißtreibend dran zu bleiben, aber abschütteln, war für die anderen kaum möglich. Das Gefühl, dranbleiben zu können, nicht wegzuplatzen, war doch ein wahrlich schönes Gefühl. Letztendlich gab es am ersten Tag den 28. Platz von 149 Konkurrenten in der Kategorie. Kann man zufrieden sein bei einen 24er Schnitt und der starken Konkurrenz.
An zweiten Tag lief es für Hubert dann nochmal etwas besser. (Das ist bei Ihm öfter so, am ersten Tag wird meistens der berufliche Alltag weggestrampelt.) Bei Supersonne und fast sommerliche Temperaturen gab es dann schon den 22. Platz unter den noch verblieben 146 Konkurrenten.
Am 3. Tag gab es dann die schönste Etappe. Der Himmel wurde noch blauer, die Sonne noch wärmer, und die Landschaft noch schöner. In Hechingen ging ein beeindruckendes Etappenrennen mit vielen Zuschauern zu Ende. Hubert konnte auch am letzten Tag wieder an seine Form des vergangenen Tages anknüpfen – die anderen jedoch auch. Jeder gab noch mal alles, was er drauf hatte. Somit gab es am letzen Tag eine minimale Korrektur nach unten in der Ergebnisliste.

Im Gesamtergebnis reichte es letztendlich zu einem 26. Platz bei 146 klassierten Fahrern in der Kategorie. Unterm Strich ein gelungener Wettkampf für das Sunpower-Radteam.

 
 
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