Solarstrom selbst erzeugen und verbrauchen.

15.03.2011

Höherer Eigenverbrauch bringt höhere Rendite.

Die Regierung möchte den Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom stärken. Darum ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein Vergütungsvorteil für selbst verbrauchten Strom über 20 Jahre hinweg vorgesehen - und diese Vergütung ist überaus attraktiv.

In einem durchschnittlichen bundesdeutschen Haushalt liegt die Eigenverbrauchsrate bei ungefähr 20 Prozent. Besonders lohnend wird es zukünftig sein, möglichst viel von dem produzierten PV-Strom selbst zu verbrauchen, hat Stiftung Warentest festgestellt.
Bis zu einem Eigenverbrauchsanteil von 30 Prozent am produzierten Strom erhält der Eigentümer 12,36 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Für jede kWh, die er darüber hinaus selbst verbraucht, muss ihm der Netzbetreiber sogar 16,74 Cent zahlen. Dazu kommt die Stromkostenersparnis von derzeit rund 23,7 Cent pro kWh (brutto). So bringt jede selbst verbrauchte kWh dem Eigentümer rund 4,2 Cent mehr, als wenn er den Strom mit einer Vergütung von 28,74 Cent pro kWh ins öffentliche Netz eingespeist hätte.
Ab 30 Prozent Eigenverbrauch beträgt der Bonus sogar 7,9 Cent. Der Vorteil steigt mit jeder Strompreiserhöhung. Strom, der nicht direkt verbraucht werden kann, wird automatisch ins öffentliche Netz eingespeist und geht nicht verloren.

"Den erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen ist ein zukunftsweisender Schritt für alle, die sich von steigenden Stromkosten unabhängiger machen wollen", erläutert Jens Schwekendiek, Marktmanager Systemtechnik bei STIEBEL ELTRON.
"Wer jetzt beispielsweise noch eine Warmwasser-Wärmepumpe einbaut, spart gleich doppelt", so der Fachmann. Mit ihr erhöht sich der Eigenverbrauch um acht bis zehn Prozent - so erreicht man zum einen auf intelligente Weise die höhere Vergütungsstufe, zum anderen kann man Warmwasser dann bereiten, wenn die PV-Anlage Strom generiert. Dank des integrierten Speichers wird das Warmwasser entsprechend lange vorgehalten.

Hinzu kommen die unschlagbaren ökologischen und ökonomischen Vorteile einer Warmwasser-Wärmepumpe. Aus einer kWh Energie lässt die neue Warmwasser-Wärmepumpe WWK 300PV von STIEBEL ELTRON mindestens 3,5 kWh Wärme entstehen.

Ein Zähler misst die Menge an produzierter Solarenergie. Nicht direkt verbrauchter Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Ein separater Zweirichtungszähler erfasst diesen Energieüberschuss. Aus der Differenz zwischen produziertem und überschüssigem Solarstrom ergibt sich der Eigenverbrauch. Darüber hinaus verbrauchter Strom wird ganz normal über das Netz bezogen.

Quelle: STIEBEL-ELTRON

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