Steuern sparen mit Sonne

26.09.2007

Die Installation einer Photovoltaikanlage ist nicht nur für die Umwelt gut, sondern es ist auch eine lohnende Investition, auch für den Privathaushalt.

Denn es lassen sich Steuern sparen. Grundlage dieses Sparmodells ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

Zunächst verkauft der Betreiber der Photovoltaikanlage seinen Strom an das jeweilige Energieversorgungsunternehmen. Den für den eigenen Haushalt benötigten Strom kauft der Betreiber vom Energieversorger zurück. Für jede Kilowattstunde, die in das Netz des Energieversorgungsunternehmens eingespeist wird, erhält der Betreiber bis zu 62,4 Cent pro Kilowattstunde.

Diese Vergütung des eigenen Stroms zählt zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb. Das heißt wiederum, dass von dieser Vergütung die Betriebsausgaben abgezogen werden können. Dies sind Abschreibungen, Schuldzinsen und laufende Betriebskosten. Wer seinen Strom in ein öffentliches Netz einspeist, ist umsatzsteuerlich ein Unternehmer. Das bedeutet, als Betreiber einer Photovoltaikanlage berechnet man dem Energieversorger Umsatzsteuern. Diese muss an das zuständige Finanzamt abgeführt werden. Aber im Gegenzug kann diese als Vorsteuer vom Finanzamt zurückerstattet werden. Als Stromunternehmer bekommt der Betreiber auf jeden Fall die Umsatzsteuer erstattet, die er beim Kauf der Solaranlage bezahlt hat.

Dieses Modell kann noch weiter verfeinert werden. Der clevere Bauherr integriert das gesamte Haus in die neue „Firma auf dem Dach“. Damit kann er auch die Umsatzsteuer aus sämtlichen Baukosten zurückerstattet bekommen. Oftmals ist hier die Erstattung höher als die Investition für das Solardach. Diese Rechnung funktioniert dann, wenn die Photovoltaikanlage mehr als zehn Prozent der gesamten Gebäudefläche ausmacht. Dies ist bei Photovoltaikanlagen praktisch immer der Fall. Im Gegenzug muss der Hausherr für die Privatnutzung seiner Räume Umsatzsteuer zahlen. Pro Jahr sind das 19 Prozent auf zehn Prozent der Baukosten. Unterm Strich geht die Rechnung für den Bauherrn auf.

Rechenbeispiel

Das Haus kostet 300 000 Euro plus 57 000 Euro Umsatzsteuer.

Die Solaranlage kostet 35 000 Euro plus 6650 Euro Umsatzsteuer. Die Familie verkauft Strom an das öffentliche Netz. Dadurch wird sie „Unternehmer“. Und bekommt die volle Umsatzsteuer zurück, muss im Gegenzug aber für die Privatnutzung Umsatzsteuer bezahlen.

Hauskosten 357 000 Euro

Solaranlage 41 650 Euro

Baukosten insgesamt 398 650 Euro

Umsatzsteuererstattung (19%) 63 650 Euro

Privatnutzung 30 000 Euro

Umsatzsteuer-Zahlung (19%) 5 700 Euro

Umsatzsteuer-Vorteil 57 950 Euro

Fazit:
Im ersten Jahr holt die Familie fast das Doppelte der Anschaffungskosten für die Solaranlage wieder herein!

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