Wetter ist oft wichtiger als der Konsumklimaindex

21.08.2013

Für eine gute Kaffeemaschine greifen die Kunden gerne mal tiefer in die Tasche. Petra Birk zeigt eines der begehrten Modelle. | © Katharina Reich

Für eine gute Kaffeemaschine greifen die Kunden gerne mal tiefer in die Tasche. Petra Birk zeigt eines der begehrten Modelle.

Die Deutschen sind in Kauflaune. Das lässt zumindest der Konsumklimaindex vermuten, der von der Gesellschaft für Konsumforschung monatlich veröffentlicht wird. Dieser ist im Monat Juli um 0,3 Punkte auf 6,8 Punkte hinaufgeklettert. Ob sich das auch in der Renchtäler Geschäftswelt bemerkbar macht, haben Einzelhändler der ARZ verraten.

Die Renchtäler sind wie die Deutschen allgemein in Kauflaune“, bestätigt Judith Hodapp vom Oppenauer Schuhgeschäft Hodapp Orthopädie. Witterungsbedingt gingen in den letzten Wochen vor allem Sandalen, Wanderblusen und T-Shirts über die Ladentheke, für den Herbst deckten sich die Kunden aber auch schon ein. „Wir sind zufrieden mit der Kauflaune unserer Kunden“, meint Hodapp. Ob die Geschäfte in diesem Sommer besser laufen als im letzten, kann die Geschäftsfrau aber noch nicht sagen.

Eher vom Wetter als vom Konsumklima sieht sich Monika Spraul vom gleichnamigen Schuhgeschäft abhängig. „Jetzt ist es heiß, jetzt kaufen die Kunden die Sommerware“, erzählt sie. In den verregneten Frühjahrswochen seien die offenen Schuhe wie Blei in den Regalen gelegen. Ob sich das Konsumklima auf ihren Umsatz auswirkt, kann die Einzelhändlerin deshalb kaum beantworten. Wichtiger sei auf jeden Fall das Wetter.

Stark wetterabhängig sieht auch Jörg Sester, Chef des Sportartikelgeschäfts Intersport Sester in Oberkirch, seine Ware. Die Bademode habe unter den Wetterkapriolen des Frühjahrs sehr gelitten, hole dafür jetzt wieder auf. „Was mir jedoch Sorgen macht, ist der Rückgang der Kundenfrequenz in Oberkirch“, sagt Sester. Vor diesem Hintergrund sei es ihm nicht nachvollziehbar, warum sich die Entscheidungsfindung zum Umgestaltung der Hauptstraße weiter verzögere. Mit der Kauflaune der Renchtäler ist Sester aber zufrieden.

„Die Sommerware läuft jetzt sehr gut, aber natürlich reduziert“, berichtet Dirk Giesler, Geschäftsführer des neuen Modegeschäfts Giesler in der Oberkircher Hauptstraße. Ein Drittel des Geschäfts sei inzwischen mit Herbst- und Winterware bestückt, bei den warmen Temperaturen bleibe diese Ware aber bisher liegen. Mit dem Oberkircher Standort und der Kauflaune der Renchtäler ist Dirk Giesler aber sehr zufrieden. Besonders an den Wochenenden sei das Geschäft stark frequentiert.

Sigrid Helmholdt vom Modegeschäft Oh, lala – Stilvoll bis Größe 58“ hat von der verstärkten Kauflaune noch nichts bemerkt. „Meine Kundinnen suchen Mode für stärkere Frauen, die suchen ganz gezielt“, sagt Helmholdt. Die Kollektionen für Frühjahr und Sommer hat sie deshalb schon zu großen Teilen im Frühjahr an die Frau gebracht.

„Das Frühjahr war etwas verhalten, jetzt zieht der Umsatz wieder an“, erklärt Herbert Birk vom gleichnamigen Elektrofachgeschäft. Grundsätzlich bewege sich der Konsum aber seit einiger Zeit auf einem etwas höheren Niveau. Anders als bei der Mode spielt im Verkauf weißer Ware wie Waschmaschine oder Trockner das Wetter keine Rolle.

„Die Umsätze sind stabil und bewegen sich auf dem Vorjahresniveau“, berichtet Bernd Peters, Geschäftsführer von Kaufhaus Peters. Nach dem verregneten Frühjahr, das sich besonders beim Umsatz der Textilware bemerkbar gemacht habe, ist Peters mit den jetzigen Zahlen zufrieden.

Quelle: Baden-Online

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