Moderne Klimatechnik – heute auch Wärmetechnik

Klimaanlagen mit Wärmepumpenfunktion können sowohl heizen als auch kühlen. Das Heizen funktioniert im Prinzip wie das Kühlen, nur in umgekehrter Richtung. Im Heizbetrieb nimmt das Außengerät die Umgebungswärme auf, transportiert diese auf ein höheres Energielevel und gibt Wärme in den Innenraum ab. Viele Klimaanlagen sind in einer Wärmepumpen-Version erhältlich. Das macht sich besonders in der Übergangszeit bezahlt. So brauchen Sie für die kühlen Abend- oder Morgenstunden nicht extra Ihre Öl- oder Gasheizung in Betrieb zu nehmen. Das spart je nach Anlage bis zu 30 % Energie.

Theoretisch bewegt jede Klimaanlage die Luft im Raum. Praktisch werden Sie davon kaum etwas spüren. Dank Swing-Funktion wird die Luft in verschiedene Richtungen ausgeblasen und dezent verteilt. Viele Geräte bieten zusätzlich noch einen Komfortmodus. Bei dieser Betriebsart wird die kühle Luft in einem speziellen Winkel nach oben gelenkt, die warme in Richtung Boden. So unterstützt die natürliche Konvektion die sanfte Verteilung der Luft im Raum.

Mit der Timer-Funktion programmieren Sie sich Ihr persönliches Wohlfühlklima. So erwartet Sie dann zum Beispiel eine kühle Wohnung, wenn Sie an einem heißen Sommertag nach Hause kommen. Zusätzlich sorgt ein Bewegungsmelder dafür, dass die Anlage auf Sparbetrieb schaltet, wenn 20 Minuten niemand den Raum betritt.

Da atmen nicht nur Allergiker auf: Ein Großteil der Klimaanlagen ist mit dem innovativen Titan-Apatit-Filter ausgestatet. Dieser hocheffektive Filter beseitigt selbst Viren, Bakterien und Schimmelsporen. Darüber hinaus verfügen die Geräte über einen Mikrofilter. Dieser reinigt die einströmende Luft von Staub und Pollen.

Funktionsweise einer Klimaanlage

Die Technik von Klimageräten Ist uns nicht fremd, denn sie arbeiten ähnlich wie ein Kühlschrank, Ihr Kühlschrank entzieht seinem Inneren Wärme und gibt sie nach außen ab.
So einfach! Dieser Prozess wird auch als „Kälte-Kreislauf" bezeichnet.

Die wesentlichen Bauteile eines Klimagerätes

  1. Der Verdampfer
    Das flüssige Kältemittel fließt zunächst zum Verdampfer. Hier nimmt das Kältemittel Hitze aus der Raumluft auf, der Raum wird gekühlt Durch die Erwärmung verdampft das Kältemittel im wahrsten Sinne des Wortes und wird gasförmig.
  2. Der Kompressor
    Der Kompressor, auch Verdichter genannt, saugt das gasförmige Kältemittel aus dem Verdampfer. Anschließend wird es im Kompressor unter hohem Druck weiter verdichtet.
    Durch die Druckerhöhung steigt die Temperatur, das Kältemittel wird also auf ein höheres Temperaturniveau gebracht Hierzu ist elektrische Energie erforderlich. Das Kältemittel fließt immer noch gasförmig zum Kondensator
  3. Der Kondensator
    Im Kondenator gibt das heiße, stark komprimierte Gas seine Hitze an die Außenluft ab und wird erneut zu kühler Flüssigkeit.
  4. Das Expansionsventil
    Da das mittlerweile flüssige Kältemittel immer noch eine sehr hohe Verdichtung aufweist, sorgt das Expansionsventll für eine Druckminderung. Die Temperatur des Käitemiltels sinkt unter die Temperatur des zu kühlenden Raumes und der Kreislauf kann von vorne beginnen.


In Geräten der jüngsten Generation wird als Kältemittel das umweltverträgliche R410A verwendet. Das recycelbare Kältemittel ist chlorfrei und somit ozonneutral.

Energie sparen durch Invertertechnik

Klimageräte mit Invertertechnik sparen im Kühlbetrieb bis zu 54% der Stromkosten ein. Die Drehzahlregelung der Inverter und die Fuji V-PAM-Technologie machen dies möglich.

Während konventionelle Systeme nur zwischen den Betriebsarten Volllast und Stillstand wählen können, regelt der Inverter die "Schaltstufen" der Kompressoren stufenlos und sorgt so nicht nur für einen sparsamen, sondern auch sanften und verschleißreduzierenden Betrieb. Diesen Effekt kennt man auch beim Autofahren: Eine gleichmäßige Geschwindigkeit spart Energie und reduziert den Verschleiß im Gegensatz zu Vollgas und Bremsen. Ein weiterer Vorteil: Auch die Lebensdauer des Klimagerätes wird verlängert.

Die Kälteleistung eines Klimagerätes wird in Kilowatt (kW) angegeben. Ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung von Klimageräten ist das Vernältnis zwischen Stromzufuhr und gewonnener Nutzenergie (Kälteleistung). Die Maßzahl hierfür ist der EER (Energy Efficiency Ratio). Je höher der EER, umso energieeffizienter arbeitet das System. Ein EER von 3,5 bedeutet, dass 1 kW elektrische Leistung investiert werden muss, um 3,5 kW Kälteleistung zu produzieren. Ein EER ab 3.2 oder größer entspricht der Energieeffizienzklasse A.

Während konventionelle Klimaanlagen nur den Ein-/Aus-Betrieb kennen, wird bei der Invertertechnik die Verdichterdrehzahl stufenlos exakt der benötigten Kälteleistung angepasst.

Was ein Klimagerät noch haben sollte

Moderne Klimageräte verfügen über eine hoch entwickelte Elektronik, die für einen sicheren und effizienten Betrieb sorgt; Regelelektronik für eine konstante Temperatur, programmierbare Timerfunktionen für Tages- oder Wocheneinstellungen und - für den Fall der Fälle - Autodiagnose-Systeme mit Fehleranzeige, Die auslesbaren Stör-Codes sowie die Anschlussmöglichkeiten an ein Analysegerät ermöglichen dem Fachmann eine schnelle Störungsanalyse und Fehlerbehebung.
Trotz aller Technik oder gerade wegen der Technik bieten die Geräte aber ein Höchstmaß an Bedienkomfort. Nahezu alle Geräte lassen sich sowohl manuell am Gerät oder automatisch mittels einer Infrarot-Fernbedienung steuern.

So leise wie Blätterrauschen

Spitzenwerte bei Innengeräten liegen bei 20 bis 23 dB(A), das ist so leise wie ein Blätterrauschen und ideal für die Kühlung eines Schlafzimmers geeignet. Sehr leise Außengeräte erreichen durch entsprechende Schalldämmung des Kompressors bis zu 43 db(A) im Leistungsbereich bis 3,5 kW Kälteleistung, unter 50 dB(A) im Leistungsbereich bis 7 kW Kälteleistung.

Eine moderne Fuji Split-Kiimaanlage läuft im Normalbetrieb sogar bei lediglich 20 Dezibel. Die Geräuschbelastung in unserem Alltag spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. So sollte z. B. im Wohnraum die Geräuschentwicklung durch Klimageräte den im Haus schon vorhandenen Geräuschpegel bei Nacht nicht erhöhen. Sehr gute Geräte sind so leise, dass man oft nicht weiß, ob sie überhaupt in Betrieb sind.

Referenzen Klimatechnik

Elektro Birk
Hammermatt 3
77704 Oberkirch
Tel: 07802 9357-0
Fax: 07802 9357-57
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